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Worms 2002

Bericht zur Arbeitswoche Worms vom 27.12.2002 - 01.01.2003

Wie jedes Jahr trafen wir uns am 27.12.2002 in Worms zur Arbeitswoche. Auch in diesem Jahr waren wir zu Anfang nicht vollständig. Zum Abendessen erschienen die Familien Jandl, Kieneswenger, Ruprecht, Tempes, Zecha sowie Marina und Pia. Mit mehr oder weniger großer Verspätung trafen dann noch Müllers und Kuhls nach einem Stau auf der Autobahn ein. Unsere große Besprechung begann Joka erst um 21 Uhr welche durch das Eintreffen von den restlichen Schneiders beendet wurde (Michi spielte im Krippenspiel den Stadthalter). Joka begrüßte alle und er sprach über seine Bestürzung bezüglich dem Tod von Richard Frodl und Erich Zorn. Beide haben sich sehr um die Spielschar bemüht und werden uns bestimmt fehlen. Danach berichtete Rainer Ruprecht über den Auftritt in Mährisch Trübau (vom "kleine Chor" wie wir vom Heimatbund bezeichnet wurden). Wir waren zwar wenige - Klaus, Uli, Ingrid, Guggi, Elfi, Anna, Roland, Robert, Dietmar und Barbara, unterstützt wurden wir noch von Petra, einer Tänzerin aus Rainers Tanzgruppe und Hartwin mit seinem berühmten "bum".

Am 28.12. beginnen wir unser Programm wie üblich. 8.00 Uhr Frühstück, 9.00 Uhr singen mit Ingrid als Dirigentin. Zuerst begrüßte Joka noch mal die ganze Gruppe und wir besprachen nochmals den Tagesablauf. Außerdem legten wir für die Verstorbenen eine Gedenkminute ein. Ingrid wiederholte mit uns einige Lieder wie: "Lied kling auf", "Wenn ich morgens früh aufsteh", "Erlaube mir" und "Harro, harro". Danach begann das Tanzen mit Rainer und Elfi. Auch hier wiederholten wir alt bekannte Tänze. (Knödeldrahner, Hollsteiner Dreitour, Hasentanz, Schweidschern). Kurz vor dem Mittagessen kam ein Teil der Familie Schmitz (Marlene, Lisa und Hannes) sowie Heike und Lisa mit Tanja. Der Nachmittag begann mal wieder mit einer Besprechung. Rainer Ruprecht hat berichtet, dass sein Erlös aus dem Verkauf in Göppingen diesmal nur "700 EUR" betrug und dass man vielleicht dieses Geld als Zuschuss zu den Fahrtkosten für die Ungarnreise benutzen könnte. Außerdem hat er die Gruppe gebeten, sich an den Bastelarbeiten für den Schönhengsterheimattag mehr zu beteiligen, denn damit könnte die Gruppe etwas Geld dazu verdienen. Rainer Jandl hat gebeten sich zu überlegen, ob man mit dem Zug bis Wels fahren möchte oder doch mit dem eigenen Auto. Es wurde dieses mal noch eine AG für Sänger gegründet und eine Gruppe beschäftigt sich mit dem Jubiläum der Spielschar in 2004. Ingrid möchte, dass alle Erwachsenen die irgendwann einmal ein Instrument gespielt haben beim Jubiläum zusammen ein Lied spielen sollen, mal sehen, ob das klappt. Poker wurde heute Onkel, das Baby heißt Ellen und Rainer und Elfi sind im September Oma und Opa geworden. Um 17 Uhr begann dann das Singen, diesmal mit Tanja als Dirigentin. Auch sie hat alt bekannte Lieder wieder aufgefrischt, um Unsauberkeiten auszumerzen. Das Motto für diese Spielscharwoche lautet: alte Lieder wieder auffrischen! Nach dem Abendessen konnten wir als Neuzugänge Ulli und Therese begrüßen, dann haben wir nochmals eine Stunde mit Rainer Jandl getanzt und alte Tänze wieder aufgefrischt ( Gestländer, Fröhlicher Kreis, Schustertanz, Mexikanischer Walzer, Doubleska Polka) und einen längst in Vergessenheit geratenen Tanz wieder neu begonnen einzustudieren (Heidjer). Der Abend klang mit gemütlichen Beisammensein und vier DOKO-Spielern aus.

Am 29.12. veränderte sich das Vormittag-Programm nur wenig. Wir gratulierten Marlene zum Gebgurtstag und begannen dann mit dem Frühstück. Alle haben zusammen bis 11.30 Uhr gesungen. Tanja hat verschiedene Lieder auch in Einzelstimmen üben lassen, damit Klaus eine Auswahl für das Singen im Dom hat. (Virgin Mary ..., Von guten Mächten ..., Lob und Preis ..., Ave verum ..., Nutze die Zeit ...,). Im Laufe des Vormittags kam Hartwin zu Besuch und ist den ganzen Tag geblieben. Danach haben wir bis 12 Uhr getanzt. Als Schwerpunkt haben wir verschiedene Tänze für die Jugendlichen geübt. (z. B.: Geestländer, Mühlradl) Nach dem Mittagessen hatten wir Pause bis 15 Uhr. Wie üblich haben sich dann alle in die AGs begeben. Nach dem Singen mit Tanja, dem Abendessen und dem Tanz mit Rainer Jandl wurde später in gemütlicher Runde noch auf das Wohl von Marlene angestoßen. Der Abend klang dann nach Herzsingen gemütlich aus.

Am 30.12. starteten wir wieder wie gewohnt. Frühstück, Singen, Tanzen, Mittagessen. Während dem Singen kamen die Seidls zu Besuch. Tanja macht an diesem Tag zum letzten Mal die Chorprobe, denn sie und Lisa fahren heute nach Hause. Am Abend kam Klaus, der am 31.12. die Chorleitung übernehmen wird. Am Abend bot Rainer Ruprecht noch eine "Tanzstunde" für besonders Tanzwillige an. Es war sehr lustig und vielleicht schaffen wir es auch ihn perfekt einzustudieren.

31.12. Dann kam der letzte Tag in dieser Arbeitswoche. Alles begann wie immer. Frühstück, singen mit Klaus, singen im Dom - nach anfänglichen Schwierigkeiten mit "Von guten Mächten" hat es sehr gut geklappt, sogar "Ehre und Preis", obwohl Klaus einige Befürchtungen hatte. Nach dem Auftritt im Dom hatten wir die restliche Zeit bis zum Mittagessen zur freien Verfügung. Die Mittagspause ging bis 14 Uhr. Danach hatten wir eine Besprechung mit Joka. Da Dietmar und ich das Amt des Notenwarts abgeben möchten wurde dieses zur Verfügung gestellt. Nobby hat sich bereit erklärt es in Zukunft zu machen. Außerdem wurde besprochen, dass diese zusätzlichen Noten nur noch 1-mal im Jahr zur Spielschar mitgebracht werden. Es sollte von allen Spielschärlern selbst auf die Noten geachtet werden und möglichst auch selbst Kopien von fehlenden Notenblättern gemacht werden. Joka hat einige Vorschläge unterbreitet für den Heimattag in 2004, Singen mit den Alten Spielschärlern, Reden von Gerhard Müller, Hr. Schaner und Robert, Verkäufe von Bastelarbeiten der Spielschar (Kerzen, Likör, bedruckte Taschen, Lavendelsäckchen, Schuh-Schnallen usw.). Eine weitere Idee war es neue T-Shirts drucken zu lassen. Robert wird sich darum kümmern und ein Angebot einholen, auch für die Taschen zum berucken. Dann wurde der KassenBericht von Poker und Ele vorgetragen und die Kassenführer Maria und Dietmar wurden einstimmig entlastet. Maria und Dietmar werden die Kasse noch 2 Jahre weiterführen. Dann muss wieder neu abgestimmt werden. Auch diese Abstimmung war einstimmig. Danach wurde über die Ungarnfahrt geredet. Es wurde beschlossen, dass alle mit dem eigenen PKW nach Wels fahren und wir von dort aus mit dem Bus in der Nacht weiter nach Ungarn fahren. Rainer Jandl wird die Kosten für diese Fahrt an Gerhard Müller weiterleiten und dieser kümmert sich dann um einen Zuschuss, wie hoch dieser ausfallen wird, ist im Moment noch nicht bekannt. Außerdem haben alle Anwesenden Spielschärler einstimmig beschlossen, den erwirtschafteten Gewinn von Elfi und Rainer R. in Höhe von 700,00 EUR in diese Urlaubsfahrt einfließen zu lassen. Entweder für die Busfahrt oder auch für in Ungarn anfallende Kosten für Tagesfahrten. Die Abrechnung mit der Herbergsmutter hat gut geklappt, lediglich hat Fr. Jochmann die Preise für das 2-Bett normal berechnet, dass heißt, pro Person und Tag wurden 5,10 EUR mehr berechnet als früher. Wer also in Zukunft ein 2-Bettzimmer haben möchte muss natürlich auch mit höheren Kosten rechnen. Wer dies nicht möchte, muss versuchen mit anderen ein Zimmer zu teilen. In den AGs wurde nicht mehr all zu viel gemacht, da die Besprechung sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Die Instrumentalgruppe hat noch einmal geübt und die Vorbereitungen für den bevorstehenden Silvesterabend haben natürlich auch stattgefunden.

Das Buffet war sehr gut. Hr. Jochmann und sein Team haben sich sehr viel Mühe gegeben. Der einzige Wehrmutstropfen lag darin, dass wir im großen Raum auch essen mussten, da die Jugendherberge fast völlig ausgebucht war und die anderen Räume nicht mehr zu unserer Verfügung standen.

Das Programm hat sich dieses Jahr etwas von den bisherigen Abenden abgehoben. Es gab fast nur musikalische Darbietungen. Fast alle Kinder sowie Ingrid, Iris und Robert haben sich am Musik-Programm beteiligt aber es blieb noch genügend Zeit zum Unterhalten. Es gab ein kleines Laienspiel mit Familie Wild, Sabine, Therese, Christine, Uli Elfi Rainer R., Werner und einigen Kindern über einen kleinen Maulwurf, Lisa und Marina haben mit den ganz kleinen Kindern den Ketchup-Song einstudiert (war super gelungen) sowie eine neue Tanznummer vorgeführt. Fabian und Gerrit brachten wieder ein Stück ihres 2-Mann Sketsches, diesmal ging es um eine elektronische Klo-Brille. Um 12 Uhr sind wir wie jedes Jahr mit "Innsbruck ..." ins neue Jahr gerutscht. Die Herbergsmutter hat zur Begrüßung des neuen Jahres Sekt und Orangensaft verteilt, es wurde recht viel geschossen und der Abend ist gemütlich ausgeklungen. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder mit einer noch größeren Gruppe die Arbeitwoche verbringen können.

01.01.03 Das neue Jahr begann wie schon so oft mit Koffer packen, 9 Uhr Brunch und allgemeiner Aufbruchstimmung. Die "Knaller" mussten zum ersten Mal den Abfall selbst beseitigen und haben das selbstverständlich bestens erledigt. Nach unserem obligatorischen Abschlusskreis haben sich die Wege aller leider wie immer getrennt.

Barbara

Bericht in der Rhein Main Presse Lokalteil Worms

Die Mitglieder der Schönhengster Sing- und Spielschar kommen traditionell zum Jahreswechsel nach Worms, wo sie ihr Arbeitsprogramm für das nächste Jahr vorbereiten.

"Fremde" Klänge im Dom

Schönhengster Sing- und Spielschar beendet Besuch in Nibelungenstadt

Von unserer Mitarbeiterin Helga Lehr

Mit dem mittlerweile zur Tradition gewordenen kleinen Konzert im Dom belohnte sich auch in diesem Jahr die Schönhengster Sing- und Spielschar für die Arbeit, die ihnen das Kulturprogramm in der Weibnachtszeit auferlegt hatte. Für die regulären Besucher des Doms am Neujahrsvormittag war das "Ave verum'' von Wolfgang Amadeus Mozart und "Ehre und Preis Gott dem Herrn in der Höhe" von Johann Sebastian Bach eine außergewöhnliche Zugabe zum Besichtigungsprogramm. In Vertretung von Chorleiter Manfred Hiebel dirigierte der Wormser Klaus Babilon.

Die Schönhengster Sing- und Spielschar widmet sich in engagierter Weise der Erhaltung und Bewahrung des sudetendeutschen Kulturgutes. Die rund 50 Mitglieder zählende Gruppe hat keinen festen Standort, sie trifft sich jeweils in der Weihnachts- und nochmals in der Osterzeit zu einer Arbeitswoche, um das anstehende Programm vorzubereiten. Seit 1979 finden die Weihnachtstreffen zwischen dem 27. Dezember und dem 1. Januar in der Wormser Jugendherberge statt. Die Verbindung mit dem gesamtdeutschen Verein, dessen Mitglieder nicht nur aus allen Bundesländern kommen, sondern die auch Tschechen und einen Amerikaner in ihren Reihen haben, hat die Wormser Familie Seidl hergestellt, deren Kinder Frauke und Frank lange Jahre Mitglieder der Gruppe waren.

"Es sind harte Arbeitstage", erzählt Josef Karl Müller, der zusammen mit der Organisationsleiterin Marlene Schmitz die Gruppe betreut, "die Stunden sind eingeteilt in Singen, Tanzen, Basteln, Laienspiel und Organisationsvorbereitung." In diesem Jahr steht unter anderen Terminen auch der sudetendeutsche Tag in Augsburg an. In der Ostervorbereitunsgswoche, die am Mondsee in Osterreich stattfindet, wird dann auch die Reise nach Ungarn für kommendes Jahr vorbereitet.

2004 kann die Schönhengster Sing- und Spielschar ihr 50-jähriges Bestehen in Göppingen, das die Patenschaft über die Landschaft Schönhengstgau übernommen hat, feiern. Schönhengstgau war mit 126 000 Einwohnern die größte deutsche Sprachinsel des Sudetenlandes mit 148 Gemeinden auf 130000 Hektar südlich des Sudetengebirges beiderseits der böhmisch-mährischen Landessgrenze. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es in Mährisch-Trübau ein Begegnungszentrum für alle Schönhengstgauer, der letzte der regelmäßigen Besuche der Spielschar war im Oktober.

Neben der Pflege des Kulturgutes - "Musik verbindet über alle Grenzen hinweg" - ist der Erhalt des Zusammengehörigkeitsgefühl ein großes Anliegen. "Wir haben keine Nachwuchssorgen", lacht denn auch Marlene Schmitz. Gestern wurden in der Wormser Jugendherberge dann wieder die Koffer gepackt.

 
 
 
 
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Schönhengster Sing- und Spielschar