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Manfred Hiebel

Ein Meister für den guten Ton

Artikel aus dem Heimatanzeiger vom Oktober 2002

Manfred Hiebel, Dirigent und Chorleiter der Schönhengster Sing- und Spielschar,erhält Adalbert-Stifter-Medaille

Manfred Hiebel und seine "Kopfdaten":

geboren am 17.02.52 in Göggingen (Schwäbisch Gmünd);
Vater: Emil Hiebel aus Luxdorf (Krs. Gablonz in Nordmähren);
Mutter: Katharina Hiebel, geb. Böhm aus Schildern (Krs. Znaim in Südmähren);
verheiratet seit 1975 mit Elisabeth, geb. Klug;
zwei Kinder: 1 Tochter (Tanja - 24 Jahre), 1 Sohn (Michael - 23 Jahre)

"Vergiß die Freude nicht!"

Diese Worte und folgender Ausspruch, der von Manfred Hiebel selbst stammt: "Ich habe in der Schönhengster Sing- und Spielschar mit meiner Familie eine zweite Heimat gefunden" beschreiben seine Einstellung und seine enge Bindung als Dirigent und Chorleiter für die Pflege unseres wertvollen Kulturguts. Er sagt selbst: "Die Lieder, Instrumentalmusik und Tänze dieser an Kultur so reichen Sprachinsel sind mir vertraut geworden - weit über ein halbes Leben lang." Damit gehört er mit Leib und Seele zur Bekenntnisgeneration der Schönhengster. Genau diese Empfindungen springen auch bei dem großen persönlichen Engagement von Manfred Hiebel wie ein Zündfunken über. Das entstehende "Feuer der Freude" wirkt dann auf die Mitglieder, die vielen Zuschauer und Zuhörer bei Darbietungen unserer bunt zusammengewürfelten und sehr erfolgreichen Schönhengster Sing- und Spielschar. Manfred Hiebel ist ein beachtens- und nachahmenswertes Beispiel für die positive und gleichzeitig auch mitreißende Wirkung, die ein Dirigent und Chorleiter auf eine große Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichsten Interessen ausüben und zum Erfolg führen kann. Ihm selbst liegt dabei besonders die Jugend am Herzen.

Die vielen Auszeichnungen und Anerkennungen, die durch sein Mitwirken unserer Schönhengster Sing- und Spielschar verliehen wurden, sprechen zu Manfred Hiebels Gunsten. Bereits im April 1973 trat Manfred Hiebel der Schönhengster Sing- und Spielschar bei und hat dabei auch die - aus seiner eigenen Sicht - hervorragende Schule von Pepp Lidl kennenlernen dürfen. 1993 war er der Musikalische Leiter der Plattenproduktion und hat in über 45 Arbeitswochen der Sing- und Spielschar den Chor geleitet, einen übergroßen Teil seiner Freizeit hat er zusätzlich in Heimatabende bei Schönhengster Heimattagen und bei Volkstumsabenden zu Sudetendeutschen Tagen sowie in viele Auslandsfahrten mit der Spielschar nach Südtirol, Ungarn und Tschechien "gesteckt'.

Von Kind an ist er an der Geschichte der Sudetendeutschen, ihrer Vertreibung, an der Heimat der Großeltern und Eltern(vom Großvater väterlicherseits geprägt), interessiert. Dieses Interesse hat sich noch durch seine Heirat mit Elisabeth, geh. Klug auf dem Schönhengstgau,ausgeweitet. Sein Schwiegervater, Franz Klug aus Grünau/Krs. Mährisch-Trübau,war ein hochangesehenes Vorstandsmitglied des Schönhengster Heimatbundes. Durch ihn kam Manfred Hiebel auch mit der Spielschar und ihrer vielseitigen kulturellen Eigenheiten in Kontakt und blieb auch bis heute dabei. Seine Ehefrau Elisabeth organisiert seit dem Tod ihres Vaters zusammen mit Landsmann Franz Seidl die Heimattreffen der Grünauer im Kloster Obermedlingen. Sie tut dies im Sinne ihres Vaters, der sich sein Leben lang für die Schönhengster Sache eingesetzt hat.

Auch die Kinder der Hiebels wurden von der Begeisterung ihrer Eltern und Großeltern angesteckt. Tochter Tanja leitete in Abwesenheit ihres Vaters bereits völlig eigenständig mehrmals den Chor der Sing- und Spielschar.Sie betrachtete dies als eine willkommene Gelegenheit, die Theorie, die sie durch ihr Studium der Musikpädagogik vermittelt bekommt, in die Praxis umzusetzen. Sie tritt damit in die Fußstapfen ihrer Eltern, denn sie studiert Musik und Deutsch für das Lehramt an Grundschulen.

Sohn Michael ist neben seiner Ausbildung in der Computerbranche unter anderem auch in der Instrumentalgruppe der Sing und Spielschar sehr engagiert.

Wir gratulieren Manfred Hiebel zur Verleihung der Adalbert-Stifter-Medaille und beglückwünschen die Sudetendeutsche Landsmannschaft zu ihrer Auswahl, er ist "der Richtige" und ein würdiger Träger des Ehrenzeichens. Wir freuen uns, daß er sich mit seinem ganzen "Herzblut" zu uns gehörig fühlt und sind auf ihn und seine Familie sehr stolz.

 
 
 
 
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